Sportjugend / Aktuelles

Willkommen bei der Sportjugend Berlin

Sportjugend spricht ..... mit Politik

27. Mai 2016

Die Sportjugend Berlin startet am Donnerstag, dem 02. Juni 2016 von 17.00 bis 19.00 Uhr im DTK-Wasserturm (Kopischstr. 7, 10965 Berlin) die Veranstaltungsreihe „Sportjugend spricht.....mit Politik“.


Thema ist: „Sport und Integration – Was kann der Sport für Geflüchtete leisten?“  Mit Blick auf die bevorstehende Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses wird die Sportjugend Berlin mit Verantwortlichen der Berliner Politik ins Gespräch kommen, Fragen diskutieren und Wünsche an die Politik äußern.

Für die Podiumsdiskussion erwarten wir am 02. Juni Sozialsenator Mario Czaja, die Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, Ramona Pop sowie den Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug Hamuri Sibomana. Für die Einführung in das Thema haben wir die Vizepräsidentin des LSB,Claudia Zinke gewinnen können.

Neben der Auftaktveranstaltung sind folgende weitere Veranstaltungen  geplant:

  • Donnerstag, 30. Juni 2016, von 17.00 bis 19.00 Uhr im Haus der Fußballkulturen zum Thema: „Gewaltpräventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und im Sport“ und
  • Montag, 18. Juli 2016, von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin zum Thema: „Partizipation und Freiwilliges Engagement junger Menschen“.

Zu allen drei Themen sind moderierte Podiumsdiskussionen mit Input-Statements von Experten vorgesehen. Zu den Veranstaltungen erwarten wir u.a. die sport- und jugendpolitischen Sprecher der im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen, die Jugendwarte unserer Mitgliedsorganisationen, Vertreter aus Projekten der Jugend(sozial)arbeit im Sport sowie Nutzer, Unterstützer und Interessengruppen. Die Moderationen übernimmt die bekannte Sportjournalistin Bianca Schreiber-Rietig.

Zur Veranstaltungsserie haben wir eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Bei Interesse zur Teilnahme an einer oder mehreren Veranstaltungen bitten wir um eine Information per E-Mail sjb(at)lsb-berlin(dot)de oder per Telefon 030 30002 165. Gern kann auch das beiliegende Formular zur Anmeldung genutzt werden.


„Ich bleib’ engagiert!“

23. Mai 2016

Umfassende Studie bestätigt das Engagement nach Abschluss der Freiwilligendienste im Sport


Im Rahmen des Förderprogramms ZI:EL und in Zusammenarbeit mit dem Bundestutorat Freiwilligendienste im Sport wurde im vergangenen Jahr eine umfassende Studie zum Engagement der ehemaligen Freiwilligendienstleistenden im Sport durchgeführt.[1]

Es ist als großer Erfolg zu werten, dass sehr viele ehemalige Freiwillige an der Umfrage teilgenommen haben – immerhin ein Fünftel der Antwortenden hatte ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bereits vor sechs bis zehn Jahren abgeleistet, was auf eine große Verbundenheit mit dem Sport und dem Freiwilligendienst schließen lässt.

Zufriedenheit mit dem Freiwilligendienst
Fast zwei Drittel der Befragten geben an, dass der Freiwilligendienst ihre berufliche Weichenstellung zum Teil oder sehr stark beeinflusst habe. Entsprechend bejahen zwei Drittel der Befragten, dass Studium, Ausbildung und/oder berufliche Tätigkeiten von dem Freiwilligendienst profitiert haben.

Mit dem Lernerfolg durch FSJ oder BFD sind die Ehemaligen hochzufrieden: Knapp zwei Drittel der Befragten gibt die Bestnote für das im Freiwilligendienst Gelernte, ein knappes Drittel zeigt sich zufrieden. Auch mit ihren Einsatzstellen sind fast 90% der Befragten in der Rückschau sehr zufrieden oder zufrieden.

Fast 90% der Freiwilligen würden ihren Dienst rückblickend mit den Schulnoten „sehr gut“ oder „gut“ bewerten, weniger als zwei Prozent sind wirklich unzufrieden. Die Weiterempfehlungsrate eines Freiwilligendienstes im Sport liegt bei 90%, also extrem hoch. Weit mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, immer noch Kontakte zur Einsatzstelle zu pflegen.

Ehrenamtliches Engagement vor und nach dem Dienst
Die Mehrzahl der Befragten war bereits vor dem Freiwilligendienst ehrenamtlich aktiv, nämlich mehr als zwei Drittel. Die große Mehrheit davon gibt ein Engagement in einem Sportverein an. Nach dem Freiwilligendienst waren mehr Befragte ehrenamtlich engagiert als vor dem Dienst – die allermeisten im Sportverein. Die Quote der Aktiven steigt um 5% - von 68% auf 73%. Das entspricht knapp drei Viertel aller Befragten.

Die große Mehrzahl derjenigen, die sich nach ihrem Freiwilligendienst weiterhin engagier(t)en, sind als Übungsleiter/-in tätig. Zu den häufigsten Nennungen gehören zudem die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, die praktische Arbeit sowie Vorstandstätigkeiten.

Qualität der Erfahrungen
Eindeutig zeigt sich, dass eine gute Betreuung der Freiwilligen essentiell ist für Fortsetzung des Ehrenamts und sehr zeitaufwändig. Studienteilnehmer/innen fordern dazu auf, für die Betreuung der Freiwilligen ausreichende Ressourcen zur Verfügung stellen sowie die Erhaltung des Betreuungsschlüssels 1:40 als wichtiges politisches Ziel der Verbandsarbeit anzusehen. Alle Befragten, die nach dem FWD weiterhin aktiv waren, haben während ihres FWD sehr gute Erfahrungen gemacht und äußern sich sehr zufrieden mit ihrem Bildungs- und Orientierungsjahr.

Eine gute Qualität ist laut den Interviewten dann gegeben, wenn der Freiwilligendienst die folgenden Kriterien erfüllt:

Sinnhaftigkeit der Arbeit

  • Wirksamkeit der eigenen Aktivitäten
  • Sichtbare Erfolge in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen
  • Positive, wertschätzende und anerkennende Rückmeldungen zur eigenen Arbeit aus dem Verein sowie von den Eltern der betreuten Kinder
  • Gute Betreuung in pädagogischen und fachlichen Fragen
  • Bereichernde Begegnungen mit anderen Freiwilligen im Rahmen der Seminare.

Die positiven Ergebnisse und Erkenntnisse der durchgeführten Studie zeigen einmal mehr die Wirksamkeit der Freiwilligendienste im Sport. Sowohl die Freiwilligen als auch die Einsatzstellen profitieren enorm von dem Einsatz. Menschen, die sich in einem Freiwilligendienst in einem Sportverein engagieren bleiben dem Ehrenamt in großer Zahl erhalten.

Die Sportjugend Berlin fungiert bereits seit dem Jahr 2001 als Träger im freiwilligen Sozialen Jahr im Sport. Seit dem Jahr 2012 wurde das Angebot auf den Bundesfreiwilligendienst ausgeweitet. Seitdem haben sich mehr als 1200 Menschen für einen Freiwilligendienst im Sport entschieden.

 

Für den Jahrgang 2016/2017 läuft aktuell das Bewerbungsverfahren. Die Sportjugend hat noch freie Kapazitäten für den Start 1. August und 1. September. Bewerbungen können schriftlich oder per Email an die Sportjugend Berlin, Jesse-Owens-Allee 2, 14045 Berlin, fsj(at)sportjugend-berlin(dot)de gesendet werden.

 

Quelle: Dr. Jaana Eichhorn, Deutsche Sportjugend


[1]   Bericht zur Befragung ehemaliger Freiwilliger im Sport. Durchgeführt von der gos mbH in Kooperation mit der Forscherei und im Auftrag der Deutschen Sportjugend. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) über das  Förderprogramm ZI:EL „Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements im Sport“. Der komplette Bericht kann unter ziel@dsj.de angefordert werden.


Fans aus Chemnitz gewinnen Jubiläums-Fanfinale 2016

21. Mai 2016

Senatorin Sandra Scheeres ehrt die Sieger


28 Teams,  haben einen Tag vor dem Pokalfinale in der Berliner Jungfernheide den Sieger im 25. Fanfinale ausgespielt. Die Sieger vom Fanprojekt aus Chemnitz, die im Endspiel die Fans aus Rostock mit 3:0 klar beherrschten, wurden von der Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres geehrt.

Das Fanfinale ist eine außergewöhnliche Fußballveranstaltung. Seit nunmehr 1992 treffen sich vor den deutschen Pokalendspielen die bundesdeutschen Fanprojekte und die von ihnen betreuten Jugendlichen in Berlin - seit 1993 auf der Sportanlage Jungfernheide in Charlottenburg -, um das "Fanfinale" auszuspielen.

Veranstaltet wir dieses bundesweite Fußballturnier für jugendliche Fußballfans von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, Ausrichter ist das Fanprojekt der Sportjugend Berlin.

Teilnehmen können Teams aus Städten, in denen sozialpädagogisch arbeitende Fanprojekte existieren. Die Teams setzen sich aus jugendlichen Fußballfans - ob "Ultras", "Kutten" oder "Hooligans" - zusammen. 1992 noch als reines Jungenturnier mit zwölf Teams gestartet, stieg die Teilnehmerzahl in den nachfolgenden Jahren kontinuierlich an. In diesem Jahr haben sich 28 Teams am Turnier beteiligt.

Die Tatsache, dass hier an mehreren Tagen Jugendliche aus teilweise gewaltbereiten Szenen und aus rivalisierenden Fan-Gruppen, in konfliktfreier Atmosphäre gemeinsam Fußball spielen und zelten, zeigt, dass solche Sportveranstaltungen gerade auch mit dieser Zielgruppe eine wichtige Rolle in der gewaltpräventiven Jugendarbeit spielen.  Kurz formuliert, das Fanfinale schafft die Möglichkeit zur stressfreien und friedlichen Begegnung und zum Dialog!


Integration durch Sport als Hilfe für junge Geflüchtete

20. Mai 2016

Seminarreihe wird wieder aufgelegt


Ab dem 30. Mai erfolgt die zweite Auflage des Seminars “Integration durch Sport als Hilfe für junge Geflüchtete” in der Bildungsstätte der Sportjugend.

 

In drei Modulen geht es um folgende Themen:

  • "Das Asylverfahren, Daten, Zahlen, Fakten - Interkulturelle Kompetenz - Kommunikation über Sprachbarrieren hinweg - Meine Bilder von Flucht und Geflüchteten"
  • "Kommunikation und konstruktive Lösung von Konflikten im Sport"
  • "Umgang mit traumatisierten Menschen"

Pro Modul kostet das Angebot 10 EUR.
Eine verbindliche Anmeldung zu einzelnen oder allen Modulen ist bis zum 13. Mai möglich.

Mehr zu den Inhalten und zur Anmeldung hier.


Fanfinale in der Jungfernheide

18. Mai 2016

Das Pokalfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund findet bereits am Freitag, dem 20.05.2016 um 12:36 Uhr statt!


Kurz vor dem DFB-Pokalendspiel treffen sich vom 19.05. bis zum 21.05.2016, 30 Fanteams aus 25 Städten beim so genannten „Fanfinale“ auf der Sportanlage Jungfernheide, Jungfernheideweg 70 in 13629 Berlin, Charlottenburg. Veranstalter sind das Fanprojekt der Sportjugend Berlin und die Bundesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte. Inhaltlich und finanziell unterstützt wird das Fanfinale vom DFB, Bayern München und Borussia Dortmund / Stiftung Leuchte Auf.

Jugendliche beiderlei Geschlechts - aus teilweise rivalisierenden Fan-Szenen - spielen in konfliktfreier Atmosphäre gemeinsam Fußball und zelten zusammen. Das Turnier dient als Motor für den Abbau von Vorurteilen und Feindschaften sowie den Aufbau von Beziehungen und Freundschaften, die bis in den Ligaalltag hinein wirken. Höhepunkt zum Abschluss ist der gemeinsame Besuch des DFB-Pokalendspiels.

Kurz formuliert, das Fanfinale schafft die Möglichkeit zur stressfreien und friedlichen Begegnung und zum Dialog!

Bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe (25.Fanfinale) treffen am Freitag, den 20.05. um 12:36 Uhr die Fanteams von Bayern München und Borussia Dortmund sportlich aufeinander!
Ebenso dabei sind Fanteams von Hertha BSC und dem 1.FC Union Berlin.

Die Siegerehrung um 18:00 Uhr wird von der Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres und von Bülent Aksen vom DFB durchgeführt.


Informationen zu Kooperation
Sportverein und Schule hier

Freiwilliges soziales Jahr im Sport
Kinderschutz im Sportverein